DÜSSELDORF

Bilder und Text (weiter unten)

 http://www.Truckerfest.deImpressum
http://www.Truckerfest.de http://www.Truckerfest.de
http://www.Truckerfest.de http://www.Truckerfest.de
http://www.Truckerfest.de http://www.Truckerfest.de
http://www.Truckerfest.de http://www.Truckerfest.de
http://www.Truckerfest.de http://www.Truckerfest.de
http://www.Truckerfest.de http://www.Truckerfest.de
http://www.Truckerfest.de http://www.Truckerfest.de
http://www.Truckerfest.de http://www.Truckerfest.de
Die Geschichte der  STADT DÜSSELDORF  
 
Am 14. August des Jahres 1288, nur wenige Monate nach der siegreichen Schlacht über  den Kölner Erzbischof bei Worrinen, erhob Graf Adolf von Berg die kleine Siedlung am Einfluss der Düssel in den Rhein zur Stadt.

Erstmals erwähnt wurde Düsseldorf schon 1135, viele früher noch als Düsseldorf selbst wurden die Vororte Kaiserswerth (um 700), Bilk (799), Gerresheim (870), Himmelgeist (904) und Hubbelrath (950) erwähnt. Die eher ländlich
strukturiert Stadt entwickelte sich nur langsam, 1303 wird erstmals ein Bürgermeister genannt, unter Graf Wilhelm, der 1380 zum Herzog erhoben wurde, sind 1384 Bilk, Derendorf und Golzheim eingemeindet und die Stadt so erweitert worden, daß sie um 1400 das Gebiet der heutigen Altstadt umfaste. Wohl schon im 14. Jahrhundert war mit dem Bau einer Burg am Rhein begonnen worden. In dieser Burg, von der noch der Schlossturm steht, wurde um 1510 die Residenz der Herzogtümer Jülich, Kleve und Berg verlegt. Im 16. Jahrhundert wurde das Schloß ausgebaut, eine Zitadelle errichtet und in Düsseldorf ein Gymnasium eingerichtet.

Nach dem jülich-klevischen Erdfolgestreit fiel Düsseldorf mit Jülich und Berg 1614 an die Fürsten von Pfalz-Neuburger, die im 17. Jahrhundert ihre Länder von Düsseldorf aus regierten. Es gelang Herzogen Wolfgang Wilhelm (1614-1653), die Stadt aus den Wirren des dreißigerjahrigen Krieges herauszuhalten, so das
sie unter seinem Nachfolger Philipp Wilhelm (1653-1679) einen bedeutenden Aufschwung erleben konnte. Zahlreiche Kirchen und Klöster wurden in dieser Zeit in Düsseldorf gegründet. Ein Höhepunkt in der Entwicklung der Stadt Düsseldorf stellt aber die Regierungszeiten Johann Wilhelms (1679-1716), dem legendären Jan Wellen, dar. Die Stadt wurde vergrößerte und ausgebaut, die Wirtschaft gefördert und nicht zuletzt der Hof des Fürsten zu einem kulturellen Mittelpunkt gemacht.
 
Im Jahre 1795 wurde Düsseldorf durch die französische Revolutionstruppen besetzt, die schon im Jahre zuvor bei einer Beschießung der Stadt schwere Schäden angerichtet hatten. 1801 wurde die Festungswerke geschleift und darauf 1804 die erweiterung Hofgarten, die Königsallee und die Heinrich-Heine-Alle angelegt.

Über den Verlust der berühmten Gemäldegalerie Johann Wilhelms, die 1805 nach München geschafft wurde, konnte die Ernennung Düsseldorf zur Hauptstadt des Großherzogtums Berg 1806 nur wenig hinwegtrösten. Den Besuch des nominellen Landesherren, Napoleons, im Jahre 1811, hat uns der 1797 in Düsseldorf geborene Heinrich Heine in seinem Buch Le Grand beschrieben.

Als Düsseldorf 1815 preußisch wurde, bedeutete das zunächst wieder einen wirtschaftlichen Einbruch. Wegen der 1819 eröffneten Kunstakademie, der Bestimmung Düsseldorfs als Sitz der rheinischen Provinzialstände 1824 und der Gründung eines Musikvereins, eines Kunstvereins und eines Theatervereines, erhielt die biedermeierlich beschaulichen Stadt den Titel einer Kunst- und Gartenstadt. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts jedoch war es mit der Beschaulichkeit vorbei. 1849 hatte es blutige
Revolutionsunruhen in Düsseldorf gegen, obwohl erst nach 1850 die Ansiedlung von eisenverarbeitenden Industrien in Düsseldorf begann. So bedeutete die Verlegung der ersten Poensgeg-Werke nach Düsseldorf 1860, die Anfänge der Röhrenindustrie. Im selben Jahr wurde der Verein deutscher Eisenhütte gegründet. Vier Jahre später gründete Ferdinand Heye in Gerresheim die Glashütte.

In nur wenigen Jahrzehnten Vervielfachte sich die Bevölkerung von etwa 40.000 im Jahre 1850 auf 80.000 im Jahre 1875, 100.000 im Jahre 1882 und 213.000 im Jahre 1900. Die Stadt wuchs über ihre alten Grenzen hinaus, 1909 wurde die Eingemeindungen von Eller, Gerresheim, Heerdt, Himmelgeist, Ludenberg, Stockum und Vennhausen notwendig. 1929 kam es Benrath, Garath, Hassels, Itter, Keiserswerth, Lohausen, Reisholz und Urdenbach hinzu.

Welche Bedeutung die Stadt Düsseldorf gerade in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg in wirtschaftlichen Hinsicht besaß, wird deutlich, wenn man die Erfolge der großen Ausstellung von 1880 und 1902 betrachtet. Sie haben sicherlich dazu beigetragen, das sich zahlreiche Industrieunternehmen und Dachverbände von Industriesparten in Düsseldorf niederließen. Mit der Zunahme der Bevölkerung und der Ausweitung der Stadt mußte ein Ausbau der Infrastruktur, der Verwaltung und der kulturellen Einrichtungen einhergehen.

Den beispiellosen Aufschwung Düsseldorfs zur Industriemetropole hat der Erste Weltkrieg abgebrochen. 1918 wurde die linksrheinischen Stadtteile durch belbische Truppen besetzt, in Düsseldorf selbst kam es 1919 zu Spartakistenunruhen. Von 1921 bis 1925 war Düsseldorf französisch besetzt. Trotz äußerer Schwierigkeiten wurde 1922 die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie eröffnet, 1924 das Wilhelm-Marx-Haus, 1925 das Rheinstadion und ein städtischer Flughafen errichtet.

Auch in Düsseldorf wurde nach 1933 das öffentliche Leben in nationalsozialistischem Sinne gleichgeschaltet. Auch hier wurde Andersdenkende verfolgt, wurde der Lebensraum der Juden immer stärker eingeschränkt bis zur Niederbrennung der Synagoge im Novemberprogramm 1938 und zur Deportation. Die ersten Bomben in Düsseldorf fielen schon 1940. Aber erst 1942-1945 wurde die Stadt durch 243 Luftangriffe und einem siebenwöchigen Artilleriebeschuss über die Hälfte zerstört. 6000 Tote gab es unter der Zivilbevölkerung. Am 17. April 1945 rückten amerikanische Panzer nach Düsseldorf ein.

Unter englischer Besatzung wurde 1946 eine neue Stadtverwaltung eingerichtet und Düsseldorf zur Hauptstadt des neugebildeten Landes Nordrhein-Westfalen ernannt.  

Die Jahre des Aufbaus, bis etwa an das Ende der 50er Jahre, ließen eine völlig neue Stadt Düsseldorf entstehen, so das man besser von einem Neubau statt von Wiederaufbau spricht. Neue Akzente setzten schon das Mannesmann-Hochhaus am Rhein von 1958, das Thyssen-Hochhaus von 1960. Ebenfalls 1960 wurde die völlig neugeschaffene Berliner Allee dem Verkehr übergeben. Die große Zunahme der Bevölkerung nach dem Krieg, Düsseldorf hatte am Jahresende 1945 345000 Einwohner, 1950 500000 und 1962 705000 Einwohner, führte 1961 zur Planung der Trabantenstadt Garath. 1965 erhielt Düsseldorf durch die Umwandlung der Medizinischen Akademie eine Universität. 1968 wurde der Bau eines Messegeländes und einer Untergrundbahn beschlossen. 1975 wurde Wittlaer, Kalkum, Angermund, Hubbelrath, Hasselbeck-Schwarzbach und Unterbach eingemeindet. Im Jahre darauf wurde das neue Technische Rathaus Am Hennekamp in Betrieb genommen. Die Umnutzung des 1896 errichteten Hafengeländes begann 1979 mit der Grundsteinlegung für den Fernmeldeturm im Berger Hafen, wo auch das neue, 1988 bezogene Landtagsgebäude errichtet wurde.
  
Gerade in den 70er und 80er Jahren haben sich immer mehr Dienstleistungsbetriebe, Verwaltung, Banken, Vertretungen ausländischer Firmen, vor allem aus Japan, und Behörden in Düsseldorf niedergelassen. Dadurch ist Düsseldorf, das vor dem Zweiten Weltkrieg noch sehr stark Industriestadt war, immer stärker Verwaltungsstadt geworden.

ZURÜCK ZUR HAUPTSEITE    www.Gerresheimer.Info