Marathon in Düsseldorf
Foto`s: Udo Radke
04.05.03
http://www.Gerresheimer.Info
Post@Gerresheimer.Info
Zurück Seite 4 von 4

>>ANMELDUNG FÜR 2004 HIER KLICKEN<<

Marathon-76
Marathon-76.jpg
Marathon-77
Marathon-77.jpg
Marathon-78
Marathon-78.jpg
Marathon-79
Marathon-79.jpg
Marathon-80
Marathon-80.jpg
Marathon-81
Marathon-81.jpg
Marathon-82
Marathon-82.jpg
Marathon-83
Marathon-83.jpg
Marathon-84
Marathon-84.jpg
Marathon-85
Marathon-85.jpg
Marathon-86
Marathon-86.jpg
Marathon-87
Marathon-87.jpg
Marathon-88
Marathon-88.jpg
Marathon-89
Marathon-89.jpg
Marathon-90
IM ZIEL !!!!
Marathon-91
Marathon-91.jpg
Marathon-92
Der 1. Lauf
Brutto 04:43:42
Marathon-93
Marathon + Uerige
Netto 04:41:37
Marathon-94
Marathon-94.jpg
Marathon-95
Marathon-95.jpg
Marathon-96
Marathon-96.jpg
WEITERE BILDER

1 2 3

Bilder von

www.Fuchtversuch.de

Die Seite mit vielen TIPPS !!

Der Sender....

& Bilder 1

nicht nur von Gerresheim. ( KLICK MAL WIEDER.)

Gästebuch         www.Gerresheimer.Info     Hinweis - Impressum        www.Truckerfest.de  

 

Düsseldorfer Stadtpost   


Die Nr. 1 in Düsseldorf für Info`s auf Papier......

Manöverkritik nach der Premiere / Mehr Getränke, mehr Platz am Ziel - und mehr Läufer


Marathon: Da geht noch viel

Von NORBERT KLEEBERG

Muskelkater und Manöverkritik: Es ist der Tag nach der Premiere. Die Organisatoren des ersten Rhein-Marathons haben die Massenveranstaltung (8175 Läufer, 300 000 Besucher) mit Erfolg auf den Weg gebracht. Doch sie wissen: Wer mit Berlin, Köln und Hamburg konkurrieren will, der muss organisatorisch aufs Tempo drücken.

 
Jan-Hennig Winschermann, Gesamtleiter des Düsseldorfer Lauftages, wundert sich: "Es ist schon erstaunlich, dass wir diese Veranstaltung gestemmt haben. Das Team bestand nur aus ehrenamtlichen Kräften, die zum Teil ihren Jahresurlaub geopfert haben." Der Organisator, selbst Marathoni, fordert deshalb eine breite, professionelle Basis für die kommende Jahre: "Wir brauchen zum Beispiel ein eigenes Büro, eine ständige Anlaufstelle."

Noch läuft Düsseldorf, einst viel beachtete Sportstadt, mühsam hinterher. "Es fehlen die großen Hauptsponsoren", klagt Winschermann und nennt als "vorbildliches Beispiel" den Ford-Marathon in Köln. Der Etat der Düsseldorfer Premiere sei von zunächst 150 000 auf 700 000 Euro "explodiert", erklärt er, "wir können aber an der Spitze des Feldes nicht das große Geld für Weltklasse-Athleten ausgeben".

Dennoch hat der Düsseldorfer Marathon bereits mit der Premiere einen Riesenschritt nach vorn getan: Die Zahl der Neu-Marathonis (1500) war überdurchschnittlich hoch. Die Strecke ist reizvoll, führte (bis aufs Benrather Schloss) an allen Wahrzeichen der Stadt vorbei. Und da ist die rheinische Begeisterungsfähigkeit, die den Läufern einen kräftigen Schub gab.

"Das ist zweifellos eine gute Basis", lobt Karl-Heinz Engels, der seit 16 Jahren den Kö-Lauf organisiert und nun auch dem Marathon auf die Beine geholfen hat. "Die Schwächen lagen sicherlich im Detail", sagt er, "aber aus diesen Fehlern werden wir lernen."

Pannen habe es bei der Getränkeversorgung gegeben, räumt Engels ein, "obwohl wir mit fünf zusätzlichen Stellen über der vorgeschriebenen Zahl der Getränkestände lagen". Engels unterstreicht: "Wasser gab es reichlich, doch es fehlten Becher. Bei den Elektrolyt-Getränken kam es ebenfalls zu Engpässen." Kollege Winschermann ergänzt: "Als sich abzeichnete, dass es sehr warm werden würde, haben wir noch unzählige Becher nachgekauft."

Im Zielbereich kam es zum Auflauf der Massen: Zuschauer und Läufer ergaben ein verwirrendes Gemisch - für Athleten, die nach den 42,195 Kilometern Ruhe und Entspannung suchten, war dies ein mitunter gefährliches Hindernis. "Wir müssen diesen Bereich entzerren", fordert Engels im Blick aufs Untere Rheinwerft, "Läufer müssen schnell an Getränke kommen, und sie brauchen eine schnelle medizinische Versorgung."

Die Strecke des nächsten RheinMarathons (2. Mai 2004) werde sich kaum ändern, kündigt er an. Engels erwartet für die zweite Ausgabe einen "weiteren Ansturm". Er rechnet mit mehr als 10 000 Anmeldungen, "denn Düsseldorf hat zweifellos eine attraktive Strecke, das spricht sich herum".